Science Slam: Forscher ins Rampenlicht!

Wissenschaftliche Erkenntnisse und Fakten sind gefragter und nötiger denn je – die Personen dahinter jedoch scheinen oft in ihrem Elfenbeinturm gefangen. Wie also schafft man diesen Forschern eine Bühne und ein Publikum, das sie zu begeistern vermögen?

Science Slams haben sich als ein attraktives und zeitgemäßes Format zur Wissenskommunikation erwiesen. Forscher können hier ihre aktuellen Arbeiten einer Öffentlichkeit vorstellen, die andere Anforderungen stellt als der klassische Lehrbetrieb: Auf der Bühne zählen nicht nur wissenschaftliche Exaktheit und Relevanz, sondern auch Eloquenz, Witz und Anschaulichkeit; letztlich bleiben dem Wettstreitenden nur 10 Minuten, um das Publikum – und damit die Jury – für sich zu gewinnen. Dieser Umstand sichert nicht nur dem Zuschauer und Zuhörer kurzweilige Unterhaltung, sie schärft auch beim Vortragenden den Sinn für das Wesentliche in seiner Präsentation. Im Idealfall schließt sich der Kreis: Die Slammer bringen ihre Erfahrungen wieder in den Hörsaal ein, in dem Studierende sitzen, deren Begeisterung für die Wissenschaft bei einem Science Slam entfacht wurde.

Im Bereich der Neurologie hat albertZWEI den Science Slam „Geistesblitze“ ins Leben gerufen und etabliert: Nach Mannheim und Leipzig war zuletzt die Volksbühne Berlin Austragungsort, alle Veranstaltungen waren bis auf den letzten Platz gefüllt. Jeder Science Slammer wurde zuvor in einem Workshop professionell vorbereitet. Einige der Slammer treten nun auch bei anderen Science Slams regelmäßig auf.

„Zerebrale Sanduhr und Mäuse auf Koks": ausführlicher Bericht in der Medical Tribune

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